Buchhaltung kostenlos 2026: Die beste Software für Selbstständige im Vergleich

Buchhaltung kostenlos 2026: Die beste Software für Selbstständige im Vergleich

Dennis Bär

„Buchhaltung” klingt kompliziert – muss es aber nicht sein. Als Selbstständiger oder Kleinunternehmer brauchst du kein teures Buchhaltungsstudium und kein 50-€-Monatsabo. Du brauchst ein Tool, das Rechnungen erstellt, Belege erfasst, deinen Gewinn zeigt und alles ordentlich archiviert. Das Gute: Es gibt Lösungen, die das kostenlos oder sehr günstig erledigen.


Was bedeutet Buchhaltung für Selbstständige?

Als Selbstständiger, Freiberufler oder Kleinunternehmer bist du in der Regel nicht buchführungspflichtig (außer du bist im Handelsregister eingetragen und hast hohe Umsätze). Du machst stattdessen die Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR).

Was Buchhaltung für dich praktisch bedeutet:

  1. Ausgangsrechnungen erstellen – an deine Kunden
  2. Eingangsrechnungen erfassen – von deinen Lieferanten
  3. Belege digitalisieren und archivieren – GoBD-konform, 8–10 Jahre
  4. Kategorisieren – welche Ausgabe ist welche Betriebsausgabe?
  5. EÜR erstellen – Gewinnermittlung für das Finanzamt
  6. Umsatzsteuervoranmeldung – falls du umsatzsteuerpflichtig bist
  7. Steuererklärung vorbereiten – oder Daten an den Steuerberater übergeben

Was brauchst du wirklich? Der Mini-Buchhaltungs-Check

flowchart TD
    A[Selbstständige Buchhaltung] --> B{Bist du\nKleinunternehmer?}
    B -->|Ja| C[Keine MwSt.-Voranmeldung\nEUR reicht]
    B -->|Nein| D[MwSt.-Voranmeldung\nvierteljährlich oder monatlich]
    C --> E{Wie viele\nRechnungen/Monat?}
    D --> E
    E -->|1–3| F[Free-Plan reicht\nkostenlos-erechnung.de Free]
    E -->|Mehr als 3| G{Brauchst du\nArchiv & Mahnwesen?}
    G -->|Ja| H[Business GoBD\nab 9,90 €/Monat]
    G -->|+ EÜR & DATEV| I[Business Plus\nab 14,90 €/Monat]

Was kostet Buchhaltungssoftware wirklich?

Viele Selbstständige geben 20–50 € pro Monat für Buchhaltungssoftware aus – oft für Features, die sie gar nicht nutzen. Hier ist ein realistischer Überblick:

AnbietertypTypischer PreisE-RechnungEÜRDATEV
Große Buchhaltungstools (Einstieg)15–25 €/MonatTeilweiseJaJa
Große Buchhaltungstools (Vollpaket)30–60 €/MonatJaJaJa
kostenlose-erechnung.de Free0 €
kostenlose-erechnung.de Business GoBDab 9,90 €/Monat
kostenlose-erechnung.de Business Plusab 14,90 €/Monat✅ Echtzeit

Ehrliche Einschätzung: Für die meisten Selbstständigen mit einfachen Anforderungen (Rechnungen + Belegerfassung + EÜR) ist ein schlankes Tool für 10–15 €/Monat ausreichend. Teure Komplettlösungen für 50+ € im Monat lohnen sich erst bei komplexen Buchhaltungsstrukturen oder wenn ein Steuerbüro die Software vorschreibt.


kostenlose-erechnung.de: Buchhaltung für Selbstständige

kostenlose-erechnung.de ist kein klassisches Buchhaltungsprogramm – es ist eine smarte Kombination aus E-Rechnungs-Tool und leichter Buchhaltung, die speziell für Selbstständige und Kleinunternehmer entwickelt wurde.

Was jeder Plan kann

Free-Plan (0 €/Monat – dauerhaft):

  • 3 E-Rechnungen pro Monat (ZUGFeRD 2.3.3 & XRechnung 3.0.2)
  • Automatische Prüfung nach EN 16931
  • PDF + XML Download direkt im Browser
  • Keine Anmeldung erforderlich

Business GoBD (ab 9,90 €/Monat):

  • Unbegrenzte E-Rechnungen und Angebote
  • GoBD-konformes Cloud-Archiv – 10 Jahre unveränderbar gespeichert
  • Kundenverwaltung und Artikeldatenbank
  • Automatisches Mahnwesen
  • Direkter E-Mail-Versand an Kunden
  • 20 Belegscans pro Monat (OCR)

Business Plus (ab 14,90 €/Monat):

  • Alles aus Business GoBD, plus:
  • Unbegrenzte KI-Belegerkennung – fotografiere Quittungen, die KI liest sie aus
  • Automatische EÜR in Echtzeit – sieh deinen Gewinn jederzeit aktuell
  • DATEV-Export – Buchungsdaten per Klick für den Steuerberater als ZIP
  • Unbegrenztes Belegarchiv, 2 GB Speicher
  • Priority-Support

Buchhaltung kostenlos testen

3 E-Rechnungen pro Monat dauerhaft kostenlos – plus GoBD-Archiv, Mahnwesen und KI-Belegscan ab 9,90 €/Monat. Jetzt 14 Tage kostenlos testen.

Jetzt kostenlos starten

Die 5 Kernfunktionen einer guten Buchhaltungslösung für Selbstständige

1. E-Rechnungen erstellen

Ab 2028 Pflicht für alle B2B-Rechnungen: E-Rechnungen im Format ZUGFeRD oder XRechnung nach EN 16931. Wähle jetzt schon ein Tool, das das kann – damit du nicht später wechseln musst.

2. Belege digitalisieren und archivieren

Jede Betriebsausgabe brauchst du als Beleg – ob Quittung, Kassenzettel oder Lieferantenrechnung. Diese musst du GoBD-konform aufbewahren:

  • Unveränderbar – keine nachträgliche Bearbeitung
  • Vollständig – lückenlos, alle Belege
  • In Originalformat – E-Rechnungen als XML, nicht als Ausdruck

Mehr zur GoBD-Archivierung im Ratgeber: E-Rechnung Archivierung Pflicht.

3. Ausgaben kategorisieren

Damit das Finanzamt versteht, welche Ausgaben Betriebsausgaben sind, musst du kategorisieren:

  • Büromaterial
  • Hardware und Software
  • Fahrtkosten
  • Weiterbildung
  • Miete und Nebenkosten
  • Versicherungen

Mit KI-Belegerkennung werden Belege automatisch erkannt und vorläufig kategorisiert – du bestätigst nur noch.

4. EÜR erstellen

Die Einnahmen-Überschuss-Rechnung ist deine Gewinnermittlung – sie zeigt dem Finanzamt, wie viel du verdient hast. Sie ist die Grundlage für:

  • Einkommensteuererklärung (Anlage EÜR)
  • Krankenversicherungsbeitrag (GKV)
  • Elterngeld-Berechnung

Im Business Plus-Plan von kostenlose-erechnung.de wird die EÜR automatisch in Echtzeit berechnet – du siehst deinen Gewinn jederzeit aktuell, ohne manuelles Tabellenkalkulieren.

Mehr zur EÜR: EÜR Vorlage 2026 kostenlos erklärt.

5. DATEV-Export für den Steuerberater

Wenn du einen Steuerberater hast, will er deine Buchungsdaten im DATEV-Format. Im Business Plus-Plan exportierst du mit einem Klick alle Buchhaltungsdaten als ZIP-Datei – dein Steuerberater kann sofort weiterarbeiten.


Belege digitalisieren: Die beste Methode 2026

Einer der zeitaufwendigsten Teile der Selbstständigen-Buchhaltung ist das Erfassen von Belegen. Hier sind deine Optionen:

Option 1: Manuell erfassen

Du schreibst Betrag, Datum, Kategorie und Anbieter für jeden Beleg manuell ein. Vorteil: Maximale Kontrolle. Nachteil: Zeitaufwendig, fehleranfällig.

Option 2: Foto-Upload mit KI-Erkennung (OCR)

Du fotografierst einen Beleg (Quittung, Rechnung), das Tool liest automatisch aus:

  • Betrag
  • Datum
  • Anbieter
  • USt-Betrag

Du prüfst und bestätigst nur. Business Plus von kostenlose-erechnung.de enthält unbegrenzte KI-Belegerkennung.

Mehr dazu im Ratgeber: Belege scannen – App vs. Browser.


Vergleich: Buchhaltungssoftware für Selbstständige

Vorteile

  • kostenlose-erechnung.de Free: Dauerhaft 0 €, E-Rechnung sofort
  • Business GoBD: GoBD-Archiv, Mahnwesen, Kundendatenbank – ab 9,90 €/Monat
  • Business Plus: EÜR + DATEV-Export + KI-Belegscan – ab 14,90 €/Monat
  • Alle Daten auf deutschen Servern (Frankfurt, ISO 27001)
  • Keine Installation – vollständig im Browser
  • 14 Tage kostenlos testen (Business-Pläne)
  • Persönlicher Support aus Deutschland

Nachteile

  • Keine mobile App (Browser-optimiert)
  • Free-Plan: nur 3 Rechnungen/Monat
  • Kein vollständiges doppeltes Buchführungssystem (für GmbHs nicht geeignet)

Für wen ist welches Tool richtig?

Gerade gegründet, wenige Kunden: Free-Plan. Kostet nichts, du lernst die E-Rechnung kennen und hast null Risiko.

Aktiver Freelancer mit mehreren Kunden: Business GoBD (9,90 €/Monat). Unbegrenzte Rechnungen, GoBD-Archiv, Mahnwesen.

Selbstständiger der Belege erfasst, EÜR selbst macht und Steuerberater hat: Business Plus (14,90 €/Monat). KI-Belegscan, EÜR in Echtzeit, DATEV-Export.

GmbH, Personengesellschaft, bilanzierungspflichtig: Hier ist ein vollwertiges Buchhaltungssystem (DATEV, Lexware, etc.) notwendig.

Alle Pläne und Funktionen vergleichen →


Häufig gestellte Fragen zur kostenlosen Buchhaltungssoftware

Welche Buchhaltungssoftware ist wirklich kostenlos?
kostenlose-erechnung.de bietet dauerhaft kostenlos 3 E-Rechnungen pro Monat – ohne Testphase, ohne Kreditkarte. Für mehr Funktionen (unbegrenzte Rechnungen, GoBD-Archiv, EÜR) gibt es Business-Pläne ab 9,90 €/Monat. Die meisten anderen Anbieter locken mit Testphasen, die nach 14–30 Tagen enden.
Muss ich als Selbstständiger eine Buchhaltungssoftware nutzen?
Nicht zwingend – du könntest theoretisch auch mit einer Excel-Tabelle arbeiten. Aber ein spezialisiertes Tool spart Zeit, verhindert Fehler, erstellt E-Rechnungen und ist GoBD-konform. Gerade für E-Rechnungen brauchst du ab 2028 sowieso Software, die ZUGFeRD und XRechnung kann.
Was ist der Unterschied zwischen Rechnungsprogramm und Buchhaltungssoftware?
Ein Rechnungsprogramm erstellt und verwaltet Ausgangsrechnungen. Buchhaltungssoftware kann mehr: Einnahmen und Ausgaben kategorisieren, Belege erfassen, EÜR erstellen, DATEV-Export. kostenlose-erechnung.de ist beides: ab dem Business Plus-Plan mit automatischer EÜR, KI-Belegscan und DATEV-Export.
Brauche ich als Kleinunternehmer eine Buchhaltungssoftware?
Als Kleinunternehmer brauchst du keine Umsatzsteuervoranmeldung – das vereinfacht vieles. Aber du brauchst weiterhin: Rechnungen erstellen, Belege aufbewahren (8 Jahre), EÜR für die Einkommensteuer. Ein Tool wie kostenlose-erechnung.de erledigt das – im Free-Plan sogar kostenlos.
Wie funktioniert die automatische EÜR in kostenlose-erechnung.de?
Im Business Plus-Plan werden alle erfassten Einnahmen (aus Ausgangsrechnungen) und Ausgaben (aus Belegen/Eingangsrechnungen) automatisch in einer Echtzeit-EÜR zusammengefasst. Du siehst jederzeit deinen aktuellen Gewinn – ohne manuelles Tippen in Excel.
Was ist ein DATEV-Export und brauche ich ihn?
Ein DATEV-Export konvertiert deine Buchungsdaten in das Format, das Steuerberater in Deutschland standardmäßig verwenden. Wenn du einen Steuerberater hast, kannst du ihm mit einem Klick alle Buchhaltungsdaten als ZIP-Datei übergeben. Er kann sofort weiterarbeiten – spart dir und ihm Zeit und damit Geld.