Aus unserer kostenlosen Rechnungssoftware

Stundensatz berechnen für Freelancer

Sofort. Kostenlos. Im Browser. Berechnen Sie Ihren optimalen Stundensatz unter Berücksichtigung von Wunschgehalt, Urlaub, Krankheit, Betriebskosten und Gewinn-Marge — und schreiben Sie damit direkt Ihre erste E-Rechnung in unserer kostenlosen Rechnungssoftware.

Ihre Eckdaten

Was wollen Sie netto-für-sich verdienen?

Tage
Tage
Tage

Realistischer Puffer für Ausfälle

Tage
h
%

Zeit, die Sie nicht abrechnen können (Angebote, Buchhaltung, Marketing)

Software, Versicherung, Steuerberater, Hardware

%

Puffer für Auftragsausfälle und Wachstum

Ihr Stundensatz

Netto (auf Rechnung)
57,29 €
B2B-Standard · ohne MwSt
Brutto
68,18 €
inkl. 19 % MwSt
Arbeitstage pro Jahr
216
Billable Stunden
1.382 h
Wunschgehalt
60.000 €
Betriebskosten
6.000 €

Branchen-Vergleich

  • Texter / VA 55 €
  • Designer 75 €
  • Entwickler 95 €
  • Berater 120 €
  • Anwalt 250 €
  • Ihr Satz 57 €

Stundensatz steht — schreiben Sie jetzt Ihre erste Rechnung

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Stundensatz berechnen: Was Sie wissen müssen

Ein realistischer Stundensatz ist die wichtigste Zahl Ihrer Selbstständigkeit. Wer zu niedrig kalkuliert, finanziert seine Kundinnen und Kunden statt sich selbst — und arbeitet schnell unter Mindestlohn-Niveau, wenn man Urlaub, Krankheit und Akquise einrechnet. Unser Rechner macht den unsichtbaren Aufschlag sichtbar, den Sie als Freelancerin oder Selbstständiger auf Ihren reinen Wunsch-Lohn draufrechnen müssen — und stellt sicher, dass Ihre Rechnungen am Ende des Monats auch wirklich Ihre Kosten decken.

Die wichtigsten Faktoren der Stundensatz-Kalkulation

Sieben Bausteine bestimmen Ihren Stundensatz. Alle hängen an Ihren wirklich abrechenbaren Stunden pro Jahr — und alle gehören in jede seriöse Kalkulation, egal ob Sie als Texterin, Designer, Entwickler, Berater oder im Handwerk selbstständig sind.

  • Wunsch-Bruttogehalt. Was Sie selbst verdienen wollen, bevor Steuern und Sozialabgaben abgehen. Orientieren Sie sich am Markt: Festangestellte mit Ihrer Qualifikation verdienen X €/Jahr — rechnen Sie 20–30 % drauf für unternehmerisches Risiko und die fehlende Altersvorsorge des Arbeitgebers.
  • Sozialversicherung & Vorsorge. Krankenkasse, Renten- oder Privatvorsorge, Berufshaftpflicht. Bei vielen Freelancern 15–20 % des Bruttoeinkommens. Wer das nicht in den Stundensatz einrechnet, hat im Alter ein Problem.
  • Arbeitstage pro Jahr. 365 Tage minus Wochenenden ergibt rund 250 Werktage. Davon gehen Urlaub (typisch 25 Tage), Feiertage (~9 in DE) und ein Krankheits-Puffer (~10 Tage) ab. Realistisch bleiben 200–210 echte Arbeitstage.
  • Administrativer Anteil. Akquise, Angebote schreiben, Buchhaltung, E-Mails, Weiterbildung. Selbst diszipliniert sind das 20–35 % nicht-abrechenbare Zeit. Nur der Rest fließt in Kunden-Rechnungen.
  • Stunden pro Arbeitstag. 8 Stunden netto am Schreibtisch sind die Obergrenze. Wer ehrlich rechnet, kommt eher auf 6 produktive Stunden — und damit zwingend zu höheren Sätzen.
  • Betriebskosten. Software-Abos, Hardware, Co-Working, Steuerberater, Versicherungen, Weiterbildung. Bei Solo-Freelancern typisch 5.000–12.000 € pro Jahr — kein Posten, den man wegrechnen kann.
  • Gewinn-Marge & Rücklagen. 15–25 % als Puffer für Auftragsausfälle, Investitionen, Wachstum. Ohne Marge arbeiten Sie nur kostendeckend — das ist kein Geschäft, das ist Selbstausbeutung.

Realistische Stundensätze nach Branche 2026

Die folgenden Richtwerte gelten für den deutschen B2B-Markt. Sie hängen stark von Erfahrung, Region und Spezialisierung ab — Großstadt-Sätze liegen meist 15–25 % über dem Bundesdurchschnitt:

  • Texterinnen und Virtuelle Assistenten: ab 50 €/Stunde, erfahrene Spezialistinnen 70–90 €.
  • Designer (UI/UX, Branding, Print): 70–90 €, mit Senior-Profil 100–130 €.
  • Web- und Software-Entwickler: 80–120 €, mit Spezialisierung (Cloud, Security, Embedded) 130–180 €.
  • Unternehmens- und IT-Berater: 100–150 €, mit Branchen-Expertise 180 €+.
  • Anwälte, Steuerberater, seltene Spezialisten: 200 € und mehr — Niedrigerer Markt-Druck, gesetzliche Honorarordnungen.

Wer mit dem Rechner deutlich unter dem Branchen-Schnitt landet, sollte Wunschgehalt, Marge oder abrechenbare Stunden überprüfen, nicht den Markt unterbieten. Dumping-Preise schaden Ihnen, Ihren Kollegen und langfristig der gesamten Branche.

Vom Stundensatz zur ersten E-Rechnung

Sobald Sie Ihren Satz kennen, ist der nächste Schritt das saubere Erfassen Ihrer Arbeitszeit und das Erstellen einer rechtskonformen Rechnung. Ab 2025 gilt für alle Unternehmen die B2B-Empfangspflicht, ab 2027/2028 die volle Versandpflicht für die elektronische Rechnung (XRechnung und ZUGFeRD). Mit unserer kostenlosen Rechnungssoftware schreiben Sie ohne Anmeldung in unter zwei Minuten Ihre erste E-Rechnung — auf Wunsch direkt aus der integrierten Zeiterfassung mit korrekt ausgewiesenem Leistungsdatum pro Position. Das spart Ihnen den Wechsel zwischen Stundensatz-Rechner, Excel-Tabelle und Rechnungsprogramm — alles passiert in einem Tool, kostenlos. Jetzt erste Rechnung schreiben →

Häufige Fragen zum Stundensatz

Wie berechne ich meinen Stundensatz als Freelancer?

Addieren Sie Wunschgehalt und Betriebskosten, schlagen Sie eine Gewinn-Marge auf und teilen Sie das durch Ihre tatsächlich abrechenbaren Stunden im Jahr (nach Abzug von Urlaub, Krankheit, Feiertagen und Akquise-Zeit).

Was ist ein realistischer Stundensatz für Freelancer in Deutschland?

Je nach Branche und Erfahrung: Texter und VAs ab 50 €, Designer 70–90 €, Entwickler 80–120 €, Berater 100–150 €. Spezialisten und Anwälte oft 200 € und mehr.

Soll ich auf meiner Rechnung Brutto oder Netto angeben?

B2B-Rechnungen weisen den Netto-Stundensatz aus, MwSt wird separat aufgeschlagen. Kleinunternehmer (§19 UStG) rechnen ohne MwSt.

Wie viele Stunden im Jahr kann ich realistisch abrechnen?

Bei 5 Tagen pro Woche, 25 Urlaubstagen und 20 % Akquise-Anteil bleiben rund 1.380 abrechenbare Stunden pro Jahr — nicht 2.080 wie bei einer Festanstellung.

Welche Betriebskosten muss ich einkalkulieren?

Software, Hardware, Steuerberater, Versicherungen (Berufshaftpflicht, Krankenkasse, Altersvorsorge), Co-Working, Weiterbildung — typisch 5.000 bis 12.000 € pro Jahr.

Warum sollte ich eine Gewinn-Marge einplanen?

Die Marge puffert Auftragsausfälle, finanziert Investitionen und Wachstum. Ohne Marge arbeiten Sie nur kostendeckend — das ist kein Geschäft, das ist Selbstausbeutung.

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